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24 Jan

10 Tipps für erfolgreiche Online-Texte!

Ganz egal, ob Sie einen Onlineshop betreiben, eine Unternehmenshomepage führen, gerade an einer Landingpage basteln oder den Firmenblog ins Leben rufen: Irgendwann kommt immer der Zeitpunkt, an dem Sie Ihr Onlineprojekt mit den passenden Texten füllen wollen. Schließlich braucht der Internet-Leser schlüssige Erklärungen, um Ihr Angebot zu verstehen. Dabei ist es enorm wichtig, den Onlinetexten die nötige Aufmerksamkeit zu schenken. Denn nur durch eine schlüssige textliche Erklärung haben Sie die Möglichkeit, mögliche Interessenten von Ihren Produkten oder Ihrer Dienstleistung zu überzeugen.

Wichtig: Onlinetexte werden anders gelesen als Printtexte. Ob zur Überbrückung im Wartezimmer, an der Haltestelle, während der Busfahrt und nicht selten sogar während eines kurzen Spaziergangs von A nach B – mittlerweile können die Webtexte überall und von allen Geräten abgerufen werden. Dabei werden sie häufig nur angelesen, überflogen und auf nützliche und verwertbare Informationen gescannt, denn die meisten Leser haben es eilig. Damit der Internetleser dann auch wirklich ganz in Ihren Text einsteigt, sollten Sie die folgenden Punkte für das Formulieren beachten:

  1. Gute Texte sind ein Türoffner
    Sie kennen das doch selbst: Mal eben schnell die Webseite zu einem interessanten Produkt oder der Dienstleistung checken und sehen, ob diese einem zusagt. Genauso handeln die meisten von uns im digitalen Zeitalter. Verschenken Sie deshalb nicht die Möglichkeit, gute Texte als Türöffnet für ein mögliches Verkaufsgespräch einzusetzen. Nur wenn Sie die Leser inhaltlich überzeugen, werden diese tiefer in Ihre Texte und in Ihr Angebot einsteigen.

  2. Mit guten Texten leiten Sie die Kunden 
    Stellen Sie sich vor, Ihr Kunde hat auf Ihrer Seite genau das gefunden, wonach er sucht. Jetzt geht es darum, ihn auf Ihrer Homepage zu halten und nicht an die Konkurrenz zu verlieren. Ein guter, fesselnder Text kann genau das ausschlaggebende Kriterium sein, sich für Ihre Dienstleistung zu entscheiden.

  3. So gewinnen Sie die Suchmaschinen für sich
    Google & Co. wissen mittlerweile genau welche Texte simple Keyword-Aneinanderreihungen sind und welche sich durch stilistisch gute Inhalte auszeichnen. Deshalb macht es keinen Sinn, nur für die Suchmaschinen zu schreiben und Keywords überdurchschnittlich häufig einzusetzen. Behalten Sie immer Ihre Leser im Kopf und überlegen Sie, welche Informationen für diese relevant sind. Diese Formulierung von relevantem Inhalt erkennt Google Ihnen hoch an, gerade wenn Sie sich dafür entscheiden, regelmäßig zu bloggen oder zu veröffentlichen.

     
  4. Expertenwissen weitergeben
    Eines ist ganz klar: Sie sind Experte auf einem bestimmten Fachgebiet. Mit gut formulierten Texten schaffen Sie es, Ihr Expertenwissen weiterzugeben und zu teilen. So bekommt der Kunde das Gefühl, ernst genommen zu werden und er sieht einen echten Nutzen darin, auf Ihrer Webseite zu bleiben. Stellen Sie doch einfach wichtige Hintergrundinformationen und Tipps zusammen, um Ihre Kunden bestmöglich zu informieren und zufrieden zu stellen. Nur wenn der Leser erkennt, dass Sie ihm ganz konkrete Lösungen bieten können, wird er mit Interesse weiterlesen. Schließlich suchen wir im Netz nach Lösungen für unsere Probleme oder Suchanfragen. Setzen Sie deshalb in Ihren Texten auf konkrete und umsetzbare Tipps.
     
  5. Mit einer spannenden Überschrift locken
    Sie ist das erste, was beim Lesen ins Auge fällt: Deshalb gehört zu guten Onlinetexten unbedingt eine aufmerksamkeitsstarke Headline. Sie ist das A und O dafür, dass der Leser überhaupt in den Text einsteigt. Oder hätten Sie diesen Beitrag geöffnet, wenn die Überschrift lautet: Gute Oninetexte sind wichtig! 

     
  6. Teaser einsetzen
    Gerade, wenn die Überschrift es schafft, den Leser zu locken, dann kann ein gut geschriebener Teaser diese Überschrift ideal ergänzen. Hier wird der Kern des Textes auf knackige Weise zusammengefasst. Idealerweise wird der Leser in einem Teaser:

    1. mit einem knackigen Einstieg empfangen (Reiz)
    2. drauf folgt eine kurze & treffende Zusammenfassung der Nachricht (Kernthese)
    3. offener Abschluss, der Lust auf mehr macht (Rampe)

    Dieses Modell der Reiz-Kernthese-Rampe hilft beim Verfassen des Textes. 
     
  7. Immer fehlerfrei schreiben
    Seien wir doch mal ehrlich: Tipp- und Grammatikfehler sowie verschachtelte und damit schlecht lesbare Sätze haben auf einer Onlinepräsenz nichts zu suchen. 
     
  8. Die Leser direkt ansprechen
    Onlinetexte dürfen direkt sein, auch in der Ansprache. So bekommt der Leser das Gefühl, dass die Texte auf ihn zugeschnitten sind. Deshalb ist es so wichtig, Passivformulierungen zu vermeiden. Denn eine aktive, direkt auf die Zielgruppe ausgerichtete Sprache ist ein ganz entscheidender Pluspunkt für die Lesbarkeit.
  9. Häppchenweise formulieren
    Bedenken Sie, dass kleine, übersichtliche Absätze deutlich leichter zu erfassen sind als große Textblöcke, die schnell ermüdend wirken. So dienen die lesefreundlichen Absätze nicht nur der inhaltlichen Gliederung, sondern sie erleichtern auch das schnelle Scannen eines Textes. Ungeduldige Leser überfliegen die ersten Wörter der Absätze.
     
  10. Mit guten Texten die Bilder im Kopf anregen
    Das Ziel der Texte sollte immer auch sein, die Phantasie der Leser anzuregen und Bilder im Kopf zu erzeugen. Verwenden Sie deshalb Substantive, die die Sinne des Lesers anregen und wiedergeben, d. h. Wörter, die man sehen, hören, riechen, schmecken und fühlen kann. Setzen Sie außerdem - wenn es in den textlichen Zusammenhang passt - immer mal wieder Metaphern, Sprachbilder, Sprichwörter und Redensarten ein.
Gelesen 1220 mal Letzte Änderung am Donnerstag, 26 Januar 2017 09:16