Dos and Don`ts für Ihre Onlinetexte Dos and Don`ts für Ihre Onlinetexte Fotolia @patpitchaya
21 Okt

5 Dos und Don`ts für Ihre Onlinetexte

 

Sie wollen Ihre Onlinetexte mal wieder genauer unter die Lupe nehmen und damit Ihre Webseite effizient überarbeiten? Dabei wünschen Sie sich praktische Text-Tipps, die Sie schnell umsetzen können? Dann sind Sie hier genau an der richtigen Stelle, denn wir haben fünf wichtige Dos und Don`ts für das Verfassen Ihrer Onlinetexte zusammengefasst. Schließlich gibt es beim Formulieren im Netz einiges zu beachten.

 Do:

  1. Die fünf Ws beantworten
    Was? Warum? Wie? Wer? Wo (und womit)? Geben Sie die Antworten auf diese fünf W-Fragen möglichst weit vorne auf Ihrer Internetseite. Warum? Viele Onlinetexte werden nur schnell gescannt, angelesen und überflogen. Mal eben einen Blick auf die ersten beiden Absätze werfen und überprüfen, ob der Inhalt interessant und vor allem relevant ist, wer kennt das nicht? Deshalb ist es so wichtig, den Wissensdurst des Lesers schon so weit vorne wie möglich zu stillen. So weiß der Besucher Ihrer Internetseite direkt, worum es hier im Folgenden geht und kann sich schnell die entscheidenden Informationen sichern. Verschenken Sie also nicht die ersten wichtigen Zeilen und Absätze mit unnötigem Wortgeplänkel, sondern setzen Sie von Anfang an auf wichtige und richtige Informationen, damit der Kunden bei Ihnen und Ihrem Angebot bleibt.
     
  2. Emotionen wecken
    Das Internet bietet so viele Informationen und Themen, da bleibt uns oft schlicht keine Zeit,  sehr lange, fachmännisch geschriebene Texte zu lesen. Stattdessen fühlen wir uns doch oft besonders von Texten angesprochen, die unsere Emotionen wecken, oder etwa nicht? Nutzen Sie deshalb immer wieder emotionale Einschübe, die den Text auflockern und setzen Sie auf die direkte Ansprache (Du, Sie, Ihr, Ihnen …). Auch emotionale Verben (spüren, fühlen etc.) sowie bildhafte Substantive wie "Phantasie", "Glück" etc sind ein beliebtes Stilmittel. Auch Metaphern oder helfen Ihnen dabei, den Leser an den Text zu binden und zu fesseln.
     
  3. Keyword-Recherche durchführen
    Das A und O für die Suchmaschinenoptimierung bleiben natürlich die Keywords. Schließlich wird es auch Ihnen darum gehen, mit Ihrem Angebot im Netz gefunden zu werden. Genau deshalb sollten Sie sich genau überlegen, welche Suchwörter Ihre Kunden eingeben, um auf Ihre Seite zu gelangen.  Diese Keywords sollten Sie dann möglichst  in der Meta-Description, im Seitentitel und in der URL nennen. Außerdem ist es sehr empfehlenswert, das wichtige Keyword  in Überschriften und Zwischenüberschriften sowie am Anfang und am Ende des Fließtextes einzubauen.
     
  4. Synonyme oder Umschreibungen einsetzen
    Synonyme sind wichtig für die Auflockerung Ihres Textes und für die Suchmaschinen. Denn durch den Einsatz der Synonyme verhindern Sie, dass Ihr Text zu Keyword-lastig wird. Wichtig ist in diesem Zusammenhang außerdem, dass sinnverwandte Wörter oder Synonyme Ihren Online-Text nicht nur sprachlich ganz entscheidend aufwerten können, sondern diesen oft auch aus Suchmaschinen-Sicht höher ranken lassen!
     
  5. Call-to-action
    Fordern Sie den Leser am Ende Ihres Textes zum Handeln auf (Handlungsaufforderung = Call-to-action). Schließlich hat es doch einen Grund, warum er Ihre Seite und somit Ihre Texte lesen soll, oder? Übernehmen Sie deshalb am Ende des Textes die Führung und ermuntern Sie den Leser - zum Rückruf, zum direkten Bestellen, zum Anfordern weiterer Informationen etc.: "Nehmen Sie jetzt direkt Kontakt mit uns auf! Wir freuen uns über viele neugierige Nachfragen!" oder "Bestellen Sie diese und viele weitere Herbst-Highlights jetzt unter xxx." Sagen Sie dem Leser  ganz direkt, was Sie von ihm erwarten. Nur dann können Sie auch mit einer Handlung rechnen.

 

Don`t

  1. Nichts sagende Überschrift
    Mit der Überschrift locken Sie die Leser an - da ist es doch ganz klar, dass diese so aussagekräftig wie möglich sein soll. In den meisten Fällen entscheidet die Überschrift schließlich darüber, ob ein Text überhaupt gelesen wird. Im Hinblick auf die Suchmaschinenoptimierung sollte die Überschrift das relevante Keyword bzw. Nebenkeywords und Synonyme bereits enthalten. Das gleiche gilt natürlich auch für die Zwischenüberschriften. Lesen Sie dazu auch 5 Tipps für gute Überschriften.
     
  2. Duplicate Content 
    "Abschreiben gilt nicht“, das lernt man doch schon in der Schule, oder? Das gleiche gilt natürlich auch für Ihre Onlinetexte. Die Schäden und Rankingverluste einer Webseite, die durch Duplicate Content entstehen, können sehr schwerwiegend sein. Das sollten Sie daher erst gar nicht in Betracht ziehen. Schließlich sind Ihre Dienstleistung, Ihre Produkte und Ihr Unternehmen doch auch einzigartig, oder? Geben Sie deshalb die Vorteile und den Mehrwert unbedingt in Ihren eigenen Worten wieder, ohne zu kopieren. 

  3. Lange Textwüsten
    Auch Sie fühlen sich bestimmt nicht unbedingt von unstrukturierten langen Textwüsten angesprochen, sondern von einem übersichtlich aufbereiteten und gut strukturierten Text. Schließlich unterstützt eine gute Struktur  den Lesefluss, das ist doch ganz klar.  Sorgen Sie für genügend Absätze, fügen Sie Zwischenüberschriften ein und heben Sie besonders Wichtiges durch Fettungen hervor. So machen Sie es dem Leser besonders einfach, Ihnen zu folgen.
     
  4. Zu wenig Inhalt
    „Das liest doch keiner“, diese Aussage höre ich von meinen Kunden immer wieder, wenn es um die passende Textmenge geht. Doch auch wenn Sie "Fan" von eher wenig Text sind, sollten Sie doch möglichst auf eine bestimmte Mindestmenge an Text setzen, d. h. mindestens 300, eher jedoch 500 Wörter pro Seite schreiben. Bedenken Sie dabei immer: Je mehr Wörter in einen Artikel einfließen, desto mehr relevante Keywords und relevante Informationen können Sie darin unterbringen. Behalten Sie bei der Länge des Textes jedoch nicht nur die Suchmaschine, sondern besonders Ihre Zielgruppe im Visier. Schließlich wollen wir alle doch am liebsten Onlinetexte lesen, in denen es um klare Aussagen und Fakten geht und nicht das Gefühl haben, man würde den Artikel nur künstlich in die Länge ziehen.
     
  5. Kein Mehrwert erkennbar
    Gute Online-Texte schaffen es auch immer, dem Leser einen Mehrwert zu bieten. Dabei ist es die besondere Kunst, Lesefreundlichkeit mit suchmaschinenoptimierten (SEO) Inhalten zu verbinden.  Kein User möchte doch einen schlechten Werbetext vorfinden, wenn er nach fundierten Informationen sucht. Genau deshalb ist es wichtig, den Leser mit guten, einzigartigen Inhalten („Unique Content“) zu überzeugen und nicht nur ausschließlich für die Suchmaschinen zu schreiben. Das wird langfristig keinen Erfolg bringen. Welche Inhalte aus der Google-Ergebnisseite geklickt werden und wie lange Nutzer im Anschluss auf der Seite bleiben, wird maßgeblich von der Qualität der Inhalte bestimmt. Hier geht es dann doch darum, dass die Texte den Nutzern durch ihren Mehrwert überzeugen, z. B. indem sie Hilfestellungen bei der Kaufentscheidung geben oder offene Fragen zum relevanten Suchbegriff beantworten. 

Ein Tipp zum Schluss:

Konzentrieren Sie sich beim Formulieren Ihrer Texte zunächst auf den Leser und Ihre Zielgruppe und erst dann auf die SEO-Optimierung. Das ist wichtig, damit Sie verständliche, interessante Texte produzieren und keine reine Ansammlung von Keywords. Die SEO-Optimierung können Sie dann im 2. Schritt durchführen, indem Sie immer wieder wichtige Keywords ergänzen. Empfohlen wird übrigens momentan eine Keyword-Dichte von 2% bis 4% - ideal ist hier wie so oft die goldene Mitte. Hier finden Sie u. a. ein kostenfreies Tool zum Püfen der Keyword-Dichte Semantix.

 

Gelesen 741 mal Letzte Änderung am Montag, 31 Oktober 2016 14:07