13 Jan

Wie Sie Public Relations und SEO praktisch verbinden!

Kleiner Rückblick 2014

Das Jahr 2014 stand einmal mehr für das Thema  SEO. Dabei war zu beobachten, dass sich Unternehmen deutlich mehr auf SEO und somit auf die Optimierung des Seiteninhalts konzentrieren als noch in den Jahren zuvor. Ganz eng mit dem Begriff SEO verbunden war im Jahr 2014 zudem „Content Marketing“, d. h. der professionell strukturierte Umgang von digitalen Inhalten. Und das nicht ohne Grund, denn es hat sich herausgestellt, dass Google Content-Qualität honoriert und in guten Suchmaschinenergebnissen „herausspuckt“.

Und was kommt in 2015? 

Keine Frage, die Welt rund um die Themen Public Relations (PR), Suchmaschinenoptimierung (SEO) und Content Marketing verändert sich rasant und bringt immer wieder neue Trends hervor. Wer kann schon genau sagen, wohin in diesem Jahr die SEO-Reise genau hingehen wird. Aber es sind in jedem Falle deutliche Trends zu erkennen, die sich möglichweise auch in Zukunft stark festigen können.

1. Enge Verzahnung von Marketing, Werbung und Public Relations (PR) 

War es vor einigen Jahren noch recht einfach, die einzelnen verschiedenen Kommunikationsformen Marketing, Werbung und Public Relations (PR) voneinander abzugrenzen, so verschwimmen die Grenzen der Disziplinen mittlerweile immer weiter. Komplette Unternehmensabteilungen oder auch externe Agenturen oder SEO-Texter (siehe Leistungen) beschäftigen sich heutzutage und zukünftig mit dem breiten Feld SEO: dazu gehören natürlich die Erstellung und Pflege der Webseiten, die Schaltung von AdWords-Anzeigen und die Suchmaschinenoptimierung selbst mit all ihren Einzel-Features wie der Keyword-Analyse, Textlänge etc. (siehe Newsbereich).

Die immer schwieriger werdende Abgrenzung zwischen Werbung, PR, SEO & Co. ist aber auch eine Chance. Denn um im Internet eine möglichst optimale Performance zu erzielen, sollten die einzelnen Kommunikationsmaßnahmen möglichst eng miteinander verbunden werden. Ein enges Abstimmen der Disziplinen kann langfristig nicht nur die Kosten, sondern auch den Aufwand der Kommunikationsleistungen senken.

2. PR für die Suchmaschinenoptimierung 

Ganz deutlich mittlerweile: Google wird immer schlauer, d. h. die Suchmaschine kann immer besser zwischen sinnvollen und unnützen Inhalten entscheiden. So wird das reine Platzieren von Links langfristig nicht mehr ausreichen, sondern die Verbindung von SEO und klassischer PR wird immer wichtiger.

3. PR-Texte für optimalen Content

Um ein möglichst hohes Ranking bei Google zu erreichen, ist das regelmäßige Erstellen von Fachtexten unabdingbar. Dieser Text-Content muss verschiedensten Anforderungen entsprechen:

Er muss eine gewisse Länge haben (mindestens 250 Wörter), er muss sich mit den relevanten Inhalten auseinandersetzen, eine bestimmte Keyworddichte aufweisen, so interessant sein, dass von anderen Seiten auf den Text-Content verlinkt wird, einen natürlichen Satzbau haben und schließlich so interessant sein, dass die Leser nicht nach drei Sekunden wieder abspringen. Alles also Facts, die aus SEO-Sicht bereits bestens bekannt sind.

Daher können z. B. Pressemitteilungen als eine besonders wichtige SEO-Maßnahme angesehen werden. Denn in diesem klassischen PR-Mittel lässt sich ganz „nebenbei“ auch äußerst praktisch der SEO-Nutzen kombinieren. Warum also darauf verzichten? Natürlich kann die Pressemitteilung auch weiterhin genutzt werden, um gute Veröffentlichungen in den Print-Medien und Fach-Zeitungen zu erzielen. Und eins liegt auf der Hand: Ist die Pressemitteilung erstellt, lässt sich diese wunderbar auch für Online-Zwecke nutzen - das Kosten-Nutzen-Verhältnis ist daher außerordentlich gut.

Auch weiterhin sind die Pressemitteilungen natürlich noch Hauptbestanteil des Presse-Bereiches auf der Homepage, sie können also einen kleinen Teil zur OnPage-Optimierung beitragen. Genauso entscheidend und relevant ist jedoch der OffPage-Beitrag der Pressemitteilungen bei den SEO-Maßnahmen. Mittlerweile gibt es mehr als 100 Presseportale, in die man „seine“ Pressemitteilung (in der Regel kostenloslos) einpflegen kann. Diese haben neben ihrer Funktion, dass Journalisten die Portale lesen und die Meldung weiterverwerten, den großen Vorteil, dass es möglich ist, Links innerhalb der Pressemitteilung zu setzen. Das macht sie aus SEO-Sicht wieder äußerst attraktiv.

Beschäftigt sich die Pressemitteilung mit den relevanten Inhalten? Ist die Pressemitteilung aus SEO-Sicht „gut geschrieben“? Kommen die Links aus einem guten Text-Umfeld? Dann ist es dank der Pressemitteilung und den Presseportalen relativ leicht möglich, an viele Links zu kommen, die der eigenen Seite wirklich weiterhelfen. Zudem sollten auch nicht die Online-Präsenzen der Zeitungen/Zeitschriften vergessen werden: Denn wenn ein Journalist Teile der Pressemitteilung übernimmt, dann kommt es auch immer wieder vor, dass dieser auch einzelne Links übernimmt.

4. SEO für die Public Relations (PR)

Natürlich lässt sich SEO umgekehrt auch für PR-Maßnahmen einsetzen. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Online-Recherche bei Journalisten mittlerweile das Maß aller Dinge ist. Zum einen natürlich, weil die Recherche so besonders leicht fällt, zum anderen natürlich aus Kosten- und Zeitgründen. Wie jeder andere Internetnutzer auch, setzen Journalisten hierfür Google ein. Ebenfalls aus Zeitgründen gehen sie nicht hunderte von Sucherergebnissen durch, sondern beschäftigen sich im Normalfall mit den ersten drei Suchergebnisseiten von Google; häufig auch nur mit dem allerersten Eintrag.

So kann das eigene Pressematerial wie z. B. die Pressemitteilung nur dann überhaupt in das Sichtfeld der Journalisten gelangen, wenn es bei Google entsprechend hoch gerankt wird. Ein Vorteil dafür ist natürlich, dass die Seite, auf der das Pressematerial steht, bei Google hoch eingestuft wird, sei es die eigene Homepage, Presseportale oder Scribd und SlideShare.

Darüber hinaus lässt sich das Ranking der Pressemitteilung durch SEO-Maßnahmen gezielt steigern - sowohl durch die üblichen SEO-Maßnahmen (Stichwort Keyworddichte), als auch durch diverse Linkbuilding-Maßnahmen. Eine ausgeklügelte SEO-Strategie kann dafür sorgen, dass die Pressemitteilung bei den relevanten Sucheingaben ganz weit oben in der Suche erscheint. So kann ein Journalist, der zu einem bestimmten Thema recherchiert, mehr oder weniger „zufällig“ in ihrem Pressebereich landen.

Das sind nur 4 gute Gründe, um SEO und PR immer stärker miteinander zu kombinieren. 

Meine Empfehlung:  
Sehen Sie beides als eine Einheit an, die ideal zusammenpasst, da Sie auf diese Weise mit sehr geringem Aufwand (Kosten, Arbeitsaufwand) einen besonders hoher Ertrag (Aufmerksamkeit, Umsatz, Image) erzielen können.

 

Gelesen 1029 mal Letzte Änderung am Dienstag, 27 Januar 2015 13:50